Amalthea
Amalthea
Bewährtes Team, bewährtes Konzept. Was soll man von den Wallace & Gromit-Schöpfern Nick Park und Peter Lord erwarten, wenn nicht einen Riesenspaß. Und genau das ist dieser Film: ein Spaß. Man darf hier einfach keine ausgefeilte Story erwarten; sie wirkt auch tatsächlich etwas zusammen gestückt und auf maximale Gagzahl ausgelegt, aber das ist im Genre ja mehr ein Stilmittel denn eine Schwäche des Autors.
Was man allerdings erwarten darf, ist eine technisch brillante Animation. Die ohnehin schon aufwändige Stop-Motion wird durch die Detailverliebtheit der Modellierer zur Perfektion getrieben. Sie bedarf auch nur ganz dezent der Unterstützung durch den Computer.
Der Sound ergänzt die Bilder stimmig. Direktionale Effekte sind aber genrebedingt eher rar. Die Musik kommt aus routinierter Hand und fügt sich belebend ins Geschehen ein.
Alles in allem ein locker-leichtes Filmvergnügen mit Charakteren, die sowohl in ihrem Auftreten, als auch in ihrem Aussehen einfach wunderbar knuffig sind.
Filmkritik: Chicken Run – Hennen rennen
Mittwoch, 6. September 2000